Morgen ist der grosse Tag hier. Der 10. Ultra-Bike-Marathon durch den Schwarzwald wird wieder einmal tausende von Zuschauern begeistern und den Athleten einiges abverlangen.

Der 116 km lange Rundkurs mit seinen 3.150 Höhenmetern ist eine Herausforderung für jeden Mountainbike-Freak und Ausdauersportler.


Streckeninformationen:

Neben der streckenmässigen Herausforderung mit ihren grossen Höhenunterschieden ist auch das Gelände nicht ganz einfach. Des weiteren sind die Temperaturunterschiede zwischen den Tälern und den Gipfelregionen ein Faktor, der die Athleten bis an ihre Grenzen führt und im letzten Jahr waren es in erster Linie die schwülen, hochsommerlichen Temperaturen mit über 35°, die den Teilnehmern das Letzte abverlangten.
Dieses Jahr drohen wolkenbruchartige Niederschläge und kleine Gewitter.

Da ich mich am Montag in die Uni-Klinik zu einer weiteren OP begeben muss, will ich nichts riskieren und kann daher auch nicht an dem Event teilnehmen.
Allerdings verläuft die Strecke grossteils in dem von mir favorisierten Trainingsgebiet rund um Feldberg, Hinterwaldkopf und Schauinsland. Ein Teil davon gehört zu meinen liebsten Joggingstrecken (Hinterwaldkopf, Feldberg), andere Abschnitte mache ich selbst gern mit dem Bike (Schauinsland, Feldberg).
Als ich vor zwei Tagen einen Teil der Strecke gefahren bin (blau eingezeichnet – 31km 1.200 Hoehenmeter)

überraschte mich ein Wetterwechsel, wie selbst ich es in diesem rasanten Tempo (ausser in den Alpen) nur selten erlebt habe:
15:50 Blick von der Zastler Hütte auf den Feldberggipfel mit dem Turm.
15:58 – Die Regenwand nähert sich von Westen.

Den Feldberggipfel habe ich dann an diesem Tag ausgelassen. Die steile Abfahrt zurück ins Tal ist schon bei trockenem Wetter nicht ungefährlich.

hit any key 2 continue
-m*sh- [Hardcore inside]

  1. Das ist eine tolle Strecke!
    Sehr beeindruckend und das ganze auch noch mit Fahrrad!
    HUT AB, tief verbeute mich vor Dir!

    (ich fand den Weg schon zu Fuß anstrengend genug – naja – bin eben in der flachen Großstadt aufgewachsen – Weichei – ich!

    • sha-mash says:

      Meist jogge ich, aber aufgrund der Distanzen in diesem Gebiet fahre ich oft mit dem Radl bspw. zur Erlenbacher Hütte, um von dort aus zum Feldberg zu joggen – oder mache eben eine reine Radtour; das ist auch schonender für die Knie.
      -m*sh-

      • Feldberg – weckt alte Erinnerungen an die vielen Ferien, die ich bei meiner Tante in Gaggenau verbracht habe!

        Eine schöne Ecke, in der Du lebst!
        Doch am Meisten beneide ich Dich um eine Köstlichkeit, die es nur im Schwarzwald gibt… lecker, mh…

        • sha-mash says:

          Doch am Meisten beneide ich Dich um eine Köstlichkeit, die es nur im Schwarzwald gibt… lecker, mh..

          Frisches Quellwasser? Tannenzäpfle? Spargel mit Wildschwein? … Du meinst doch nicht etwa die legendäre Schwarzwälder-Kirschtorte?

          Herrjehmineh… habe ich seit 20 Jahren nicht mehr gegessen. Muss ja als Ausdauersportler auf mein Gewicht achten :-)))
          -m*sh-

  2. Sportsfreund says:

    grundgütiger, 100km und über 3000 höhenmeter? das ist, verdammt nochmal, härter als alles was ich bisher gemacht habe. würde mich reizen zu sehen ob ich das pack. allerdings bestimmt nicht im rudel, da täte mir wohl die motivation fehlen.

    • sha-mash says:

      Yep, das ist verdammt viel. Und die Steigungen sind oft bei >10%, was auf Dauer suamaessig in die Unterschenkel geht. Und die Talabfahrten sind noch einmal ein ganz anderes Thema…
      Aber man munkelt unter den Teilnehmern, dass die Spitzenleute auch gedopt sind.
      -m*sh-