Schatzsuche 2.0 (Teil 5) Die Suche

Posted: 3rd December 2006 by mash in Geocaching
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Weitere Artikel zum Thema
1. Teil Geocaching
2. Teil Wie funktioniert Geocaching?
3. Teil Die Cache-Typen
4. Teil Ausruestung
6. Teil Die Verstecke


Welchen Cache soll ich suchen? Und wie finde ich einen Cache, den ich suchen kann im Internet?


Auf der Hauptseite von www.geocaching.com erstellt man sich zunächst ein kostenloses Benutzerkonto und trägt bei den persönlichen Daten auch die GPS-Koordinaten des Wohnorts ein. Nun kann man sich die nächstgelegenen Caches in Form einer Liste anzeigen lassen.
Diese Liste bietet lediglich eine Übersicht. Um die Details und die eigentlichen Aufgabenstellungen zu sehen musst du einen Cache anklicken.
Manchmal wird ein Ortsname erwähnt oder ein anderer Platz, der bereits auf einer guten Wanderkarte der Gegend zu finden ist.
Es gibt aber auch Caches, bei denen ausser den Koordinaten und dem Schwierigkeitsgrad keine oder nur wenige weitere Angaben gemacht werden.

Ein Link direkt zu googlemaps erleichtert neuerdings das Auffinden der exakten Lage eines Caches, was allerdings insbesondere bei Multicaches nur ein grobe Hilfestellung ist. In vielen Faellen kann vor Ort auch eine gedruckte Karte eine Hilfe sein.

Die Seite www.geocaching.com ist in Englisch gehalten. Doch benoetigt man keum besondere Englischkenntnisse, beim Bedienen dieser Website. Die Beschreibungen der Caches, die in Deutschland liegen sind in deutsch (oft zusaetzlich in Englisch) und die deutschen User schreiben ihre Logs meist in deutsch.


Die Suche
Vorbereitung ist alles!
Dies gilt für alle Outdoor-Aktivitäten Wenn man den Platz, an dem der Cache versteckt ist, nicht bereits kennt sollte man unbedingt die vorhandenen Hinweise des Aufgabenstellers oder – soweit vorhanden – der bisherigen Finder ernst nehmen.
Man sollte für die Suche genügend Zeit einplanen; auch bezüglich der aktuellen Sonnenuntergangszeit.
Oftmals gibt es Angaben der Art: ‘Vom Parkplatz bis zum Cache ist es eine Wanderung von 90 Minuten.’
Auch wenn diese Angaben nicht immer ganz genau sind, sollte man diese Zeit auf jeden Fall einplanen.

Benutze den gesunden Menschenverstand!

Caches dürfen nicht vergraben werden. Meist sind die Caches in dichtem Unterholz oder durch einige Steine vor neugierigen Blicken geschützt. Manchmal liegen sie auch in Felsnischen. Stadtcaches werden auch mal als Teil eines Bauwerks getarnt…

Das GPS-Gerät zeigt bei der Suche zwar die Richtung und die Entfernung (Luftlinie) an, allerdings haben wir auch schon sehr frustrierende Erlebnisse gehabt, wenn man noch 60m bis zum Cache hat und sieht, dass es hier nicht weitergeht, weil bspw. plötzlich eine Schlucht, Brombeerhecke oder eine Steilwand ein unüberwindliches Hindernis darstellt. Dann muss man wieder zurück und einen anderen Weg versuchen.
So kann es dann auch mal passieren, dass man kurz vor dem Ziel ist und weitere 60 Minuten für die Suche aufwenden muss.

Das grösste Vergnügen ist meist die Suche nach dem Cache selbst, nachdem man das Ziel auf einige Meter eingekreist hat. GPS-Geräte sind derzeit bestenfalls auf ca. 3-6 Meter genau. Allerdings kann durch die Geländestruktur, dichtes Laub in den Bäumen oder in Vulkankratern der GPS-Empfang beeinträchtigt sein oder durch Reflexionen an Steilwänden (auch in Haeuserschluchten) etwas irreführend sein, so dass das zu durchsuchende Areal grösser wird. Da auch derjenige, der den Cache versteckt hat, mit der vor Ort gegebenen Signalqualität arbeiten musste, kann selbst bei optimalem Empfang der zu durchsuchende Bereich auf ca. 100 – 400 qm oder mehr anwachsen.

In schwierigem Gelände (am Fels oder in dornigem Gestrüpp) kann dies zu einer zeit- und nervenraubenden Angelegenheit werden. Manche Multi-Caches beanspruchen auch von vorneherein mehr als einen Tag.

Statt am Zielgebiet jeden Stein umzudrehen oder den Waldboden umzugraben, ist es oft hilfreich, wenn man sich fragt,’wo wuerde ich den Cache verstecken?’. Des weiteren kann es natuerlich sein, dass man sich am Boden den Wolf sucht und erst spaeter auf dei Idee kommt, mal nach oben zu schauen und auf einen Baum zu klettern.



(Wird fortgesetzt)

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