Weitere Artikel zum Thema
1. Teil Geocaching
2. Teil Wie funktioniert Geocaching?
3. Teil Die Cache-Typen
4. Teil Ausruestung
5. Teil Die Suche
Die Verstecke
Caches gibt es mittlerweile in mehr als 200 Ländern. Alle Erdteile sind befallen. Sogar in China sind 42 Caches versteckt und 6 in der Antarktis. Dort winken dem Abenteurer unter anderem Ersatzschnürsenkel und eine Lupe zum Feuermachen. Die Zahl der Caches verdoppelt sich fast jährlich.

Es gibt unglaublich viele unterschiedliche Orte an denen Caches versteckt sind. Im Mauerloch einer Burgruine, in einem hohlen Baumstumpf, unter einem Hinkelstein irgendwo auf einem Berg…

Wir haben bereits mehrere Caches in Vulkankratern geborgen (davon zwei als Erstfinder), im Gegenzug haben wir auch schon drei Caches in Vulkanen versteckt.

Interessant ist Geocaching oft deshalb, weil man durch die Aufgaben historische (oder andere sinnvolle) Informationen vermittelt bekommt. Allerdings gibt es bspw. auch Caches, in denen Ausdrucke mit zusaetzlichen Infos ueber den Ort enthalten sind, und jeder Finder darf sich einen Zettel mitnehmen.

In der Regel wird ein Cache an einem sehenswerten Ort versteckt, also an einem landschaftlich schoenen Punkt, oder an einem historisch sehenswerten Ort, wie Burgruinen, Huegelgraeber oder aehnlichem.
Wer mit den ersten zehn oder zwanzig Caches ein wenig Erfahrung gesammelt hat, benoetigt keinen Reisefuehrer mehr. Einfach vor dem Urlaub alle Caches im Zielgebiet ausdrucken und mitsamt GPS (und Cachetasche) in den Koffer packen. Da ist die Spannung dann garantiert – egal, ob man nur in den Harz faehrt oder nach Kanada.

Der Cache – Die Tauschbox
Der Inhalt eines Caches (die Tauschgegenstände) sollte ebenfalls so gewählt werden, dass die Anforderungen an einen “familienfreundlichen Sport” erfüllt sind. Das bedeutet in erster Linie, dass Drogen, Alkohol, Zigaretten und ähnliches in einem Cache nichts zu suchen haben. Des weiteren sollte man keine Lebensmittel oder stark riechende Seifen etc. in einen Cache legen. Dies könnte Tiere anlocken, die dann beim Versuch den Cache zu öffnen die Box verschleppen.

Viele Geocacher haben eine Digitalkamera und bereichern das Listing im Internet durch Bilder der “Cache-Location”.

Die Aufgaben
Manche Verstecke sind durch verzwickte Rätsel gesichert – das folgende Beispiel war unser erster Multicache:

Parke bei: N 28° 57.0463 W 013° 45.9035.
Nicht weit von der Kirche findest du ein Schild. Hier bekommst du die Zahlen
A-B-CDEF
Wandere dann hinauf auf den Gipfel: N 28° 56.7764 W 013° 46.6950,

Geniesse die herrliche Aussicht und zähle die eisernen Pflöcke, welche sich in verschiedenen Grössen im Gipfelbereich befinden. Die Anzahl ist G.

Von hier gehst du gemütlich bergab in östlicher Richtung (105°) bis du auf ein Kreuz am Boden triffst. Die Koordinaten des Mittelpunkts sind
N 28° 56.HIK W 013° 46.LMN

Der Cache besteht aus einer Tupperbox in einer Steinpyramide bei den Koordinaten:
N 28° LM,xxx W 013° NA,yyy
Berechne: xxx = DEF-12*G-4*C
yyy = (HIK-2):3-11

Für mich war dies einer der schönsten Caches, die wir bisher gelöst haben.

Das Spiel ist erst am Anfang. Täglich haben die Geocacher neue Ideen. Mittlerweile gibt es so viele unterschiedliche Arten von Aufgaben, dass eine Auflistung gar nicht mehr moeglich ist. Raetselfreunde werden jedoch sicherlich in jedem Fall auf ihre Kosten kommen, denn einige Aufgaben (ob vor Ort – oder schon waehrend der Vorbereitung zu Hause) erfordern ein gehoeriges Mass an Grips und nicht immer ist es mit einfachem googeln getan.


Zu den anderen Artikeln zum Thema:

1. Teil Geocaching
2. Teil Wie funktioniert Geocaching?
3. Teil Die Cache-Typen
4. Teil Ausruestung
5. Teil Die Suche


(Wird fortgesetzt)

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