Der ehemalige Aussenminister der USA, Colin Powell, ein bislang als ueberzeugter Republikaner auftretender Politiker, stellt sich nun hinter den Praesidentschaftskandidaten der Demokraten, Barack Obama. Wie soll man dies beurteilen?
Eigentlich ist es ganz einfach, denn die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Wirtschaftsdiktatur und das demokratische Getue der Marionetten im Parlament, dem Senat und im weissen Haus sind nur ein Ablenkungsmaenoever.
Die Politik dient der Wirtschaft. Punkt.
Dazu macht die Wirtschaft einen Haufen Kohle locker – und laterunich will sie sich von so einer Wahl, wie der am 4. November, nicht die ganze Zukunft versauen lassen.
Demokratie bedeutet in diesem Fall, dass die Buerger zwar waehlen duerfen – die gewaehlten Abgeordneten, Senatoren und andere sogenannte Volksvertreter jedoch dann von der Industrie gekauft werden.
In den USA repraesentieren die (hochrangigen) Republikaner in erster Linie den Geldadel, die Wirtschaftsbosse und global Players.
Das hat auch in den letzten 50 Jahren recht ordentlich funktioniert – auch wenn ab und an ein Demokrat das weisse Haus besetzt hielt.
Genau dieser Fall droht nun wieder einzutreten. Zumindest wenn man den aktuellen Umfragen Glauben schenkt.
Nun ist es ja so, dass in vielen Bereichen die juengere Generation das Erbe ihrer Vorfahren angetreten hat und sich redlich um das Verprassen des Familienerbes bemueht, was bei mehreren Milliarden schon zur Lebensaufgabe werden kann.
Sei’s drum – die “Generation George W. Bush”, die durch die schlammigen Fusstapfen der Vaeter schlurpt, hat brav in Harvard studiert, sich einer Studentenverbindung angeschlossen und somit laeuft das Imperium von alleine weiter.
Und waehrend die Jungs damit beschaeftigt sind, ihr Handicap zu verbessern und zwischen Country-Club und Las Vegas hin- und herjetten, zieht ihnen die globale Krise den Boden unter den Fuessen weg.
Kommen wir zum Kern meines Ergusses:
Die verzogenen Kinder neureicher Eltern brauchen jemanden mit Autoritaet, der ihnen sagt: “Schluss. Die Republikaner haben keine Chance mehr bei dieser Wahl. Investiert euer Geld in Barack Obama und seine Leute, denn die werden in Zukunft die Gesetze machen und wir wollen weiter unseren Geschaften nachgehen.”
Tja, offenbar hat Powell mal in seiner Studentenverbindung waehrend einer feucht-froehlichen Feier eine dumme Wette verloren und darf jetzt den Buhmann spielen, der diese Aufforderung ausspricht.
Bevor Ihr jetzt sagt, ‘Bloedsinn!’ – lest weiter.
1.) McCain ist in diesem republikanischen Netzwerk schon zu stark verfangen, als dass er die Wirtschaftskrise ernsthaft in Angriff nehmen koennte.
2.) Die Republikaner sind aber davon abhaengig, dass jemand dieses Problem loest – ansonsten sind sie naemlich selbst pleite.
3.) Nur ein demokratischer Praesident kann ohne Gesichtsverlust einen schnellen Truppenabzug aus dem Mittleren Osten und somit einen Rueckzug aus dem teuersten aller Kriege schnell durchziehen.
4.) In den letzten 24 Stunden haben einige Unternehmen angekuendigt, ab sofort Senator Barack Obama zu unterstuetzen.
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Aus obigen Gruenden sollte man nicht zu enthusiastisch werden, wenn Barack Obama Praesident der Verienigten Staaten wird.
Denn er und seine Berater werden gekauft werden.
Er wird ein echtes Problem haben, mit der Wirtschaftskrise, dem Aussenhandelsdefizit, den Staatsschulden und last but not least dem maroden amerikanischen Sozialversicherungssystem, das letztlich das Elend fuer ein Fuenftel der amerikanischen Bevoelkerung verursacht hat.
Ganz zu schweigen von der Ueberschuldung der Privathaushalte und Kommunen.
Haette eine Hillary Clinton mit ihren Reformvorschlaegen fuer das amerikanische Sozialwesen in der Zeit, als ihr Mann Praesident war auch nur einen Bruchteil des Geldes zur Verfuegung gehabt, das heute zur Rettung der Banken bereitsteht (4.700 Mrd – oder ~700 Euro pro Kopf in der Weltbevoelkerung), waeren die Auswirkungen fuer den Rest der Welt nicht halb so fatal wie sie es jetzt sind.
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-m*sh- [sarkasmus inside]
Schön mal wieder von Dir zu lesen!
Die Amis sind schon ein sehr eigenes Völcken!